Etwas ruhiger ist es geworden im Garten. Eine gewisse Spaltung der Gartengemeinschaft ist zu beobachten. Zum einen gibt es diejenigen, die dem Garten fern bleiben aus Sorge vor Ansteckung und zum anderen solche, denen der Garten nun besonders wichtig ist … als Ort der Ruhe, um Sonne zu tanken oder als geschützer „Auslüftungsort“ für die Familie. Der Garten ist groß genug, um Abstand zu halten aber eine Unterhaltung über drei Beete hinweg kann man trotzdem führen. Und das ist besonders für diejenigen schön, die alleine leben.
Öffentliche Veranstaltungen wie die Gartensamstage finden derzeit nicht statt und leider fallen auch Events wie Kunst Offen und die Tage der Offenen Gärten aus oder werden um Monate verschoben. Aber die Gartenarbeit komplett einzustellen, das kam natürlich nicht in Frage. Warum auch. Die Sicherheitsregeln können im Garten problemlos eingehalten werden und entspanntes Herumpusseln in der Erde ist definitiv nicht schädlich. Darum sieht alles tippi toppi aus und in den Gewächshäusern wachsen – wie auch in den vergangenen Jahren – Jungpflanzen zu Hauf. Allein 25 Sorten Tomaten sind es diesmal, allerlei Salate, Kohl, Kräuter und viele viele Blumen. Was genau im Angebot ist, finder ihr HIER.
Da unsere großen Pflanzenmärkte nicht statt finden, lassen wir uns was anderes einfallen, damit die Schätzlein in eure Gärten und auf eure Balkone gelangen können. Ab 8. Mai öffnet der Kulturgarten immer Freitags von 17 bis 19 Uhr seine Tore für den Pflanzenverkauf. Bei Bedarf wird es weitere Termine geben. Wir halten euch auf dieser Seite auf dem Laufenden. Am besten abonnieren, dann seid ihr immer informiert!
Wie sehen uns!












Mai und Juni sind sehr ereignisreiche Zeiten im Garten. Nicht nur, dass die Beetpflege einem einiges abverlangt. Auch liegen 3 intensive Veranstaltungen hinter uns.


Seit der Frühling Einzug gehalten hat, ging es richtig zur Sache im Kulturgarten. Im funkelnagelneuen Gewächshaus wurde und wird emsig gesät und getopft. An der Zeit ist es allemal! Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind wir deutlich im Rückstand. Aber dafür scheint jetzt alles umso schneller zu wachsen. Vier neue Bienenvölker haben Einzug gehalten, so dass es nun fünf sind. Eine gute Anzahl, um in diesem Jahr wieder Honig ernten zu können nachdem dies im vergangenen Jahr wegen des großen Bienensterbens Winter 2016/17 nicht möglich war.
Auf unserer Beerenobstfläche haben wir ordentlich Johannisbeeren gepflanzt. Ausserdem fanden dort zwei Honigbeerensträucher, auch Maibeeren genannt, ein zu Hause. Das Wildobst hat ca. 1 cm große Früchte und schmeckt nach Heidelbeere. Wir sind gespannt!
